Einsätze 2020

 

 

 

Nr. Datum Uhrzeit Einsatzort Fahrzeuge Einsatzgrund
           
05 26.02. 8:17 Waldbadstr., Bernsdorf GWL ABC 2
           
04 21.02. 17:24 Fried-Walther-Str., Ottendorf-Okrilla LF B 2
           
03 10.02. 7:55 Kuppenweg, Medingen LF

TH 1

           
02 23.01. 14:41 Haupstraße/ Weixdorfer Str. LF TH 1
           
01 05.01.   Am Eichelberg, Medingen LF, GWL B 1
           

 

LF ... Löschgruppenfahrzeug 8/6   GWL ... Gerätewagen Logistik

B ... Brand; BMA ... Brandmeldeanlage; TH ... Technische Hilfeleistung; ... Einsatzübung; FA ... Fehlalarm; ABC ...Gefahrguteinsatz

1; 2; 3 ... Schweregrad


 

 

Einsatz vom 15.02.2019

Alarm wegen stechendem GeruchGroßeinsatz nach Chemikalien-Austritt in

Ottendorf-Okrilla

 

Am Freitagabend verbreitete sich von einem Gewerbegebiet in Ottendorf-Okrilla aus ein starker stechender Geruch. Aus einem Tank war Methylacrylat ausgelaufen. Nach einer öffentlichen Gefahrenmeldung und einem mehrstündigen Großeinsatz konnte die Feuerwehr in der Nacht Entwarnung geben.

Eine ausgelaufene Chemikalie hat in einem Gewerbegebiet in Ottendorf-Okrilla im Landkreis Bautzen

einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Wie die Einsatzbehörden auf Anfrage von MDR SACHSEN

mitteilten, hatte sich am Freitagabend gegen 18:30 Uhr ein starker stechender Geruch in der Gegend

verbreitet. Die Einsatzkräfte hatten zunächst einen ortsansässigen Chemiebetrieb in Verdacht. Schnell

stellte sich jedoch heraus, dass die Quelle eine auf die Reinigung von Tanks spezialisierte Firma war.

Bevölkerung mit "NINA" gewarnt

 

Dort hatte den Angaben zufolge ein Lkw-Fahrer Verschlüsse eines zu reinigenden Tanks an seinem

Fahrzeug geöffnet. Dabei lief eine geringe Menge Methylacrylat und gelangte auch in die Kanalisation.

Die auch Acrylsäuremethylester genannte farblose und stechend riechende Substanz wird unter

anderem in der Produktion von Lacken und Kohlenstofffasern verwendet. Feuerwehren aus dem

ganzen Landkreis rückten mit rund 100 Einsatzkräften und 25 Fahrzeugen an, darunter ein ABC-Zug.

Das gesamte Gewerbegebiet wurde abgesperrt, alle ansässigen Betriebe und Einrichtungen geräumt.

Über die Warn-App "NINA" wurden Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Es wird noch ein paar Tage riechen

 

Mehrere ABC-Fachberater und auch der Kreisbrandmeister waren vor Ort, um die Lage zu analysieren.

Nach rund sieben Stunden und mehreren Messungen gaben die Einsatzkräfte schließlich Entwarnung.

In der Luft und auch im Abwasser konnten keine gefährlichen Konzentrationen der Chemikalie

gemessen werden. Sämtliche Ergebnisse lagen deutlich unter den zulässigen Grenzwerten.

Gemeindewehrleiter Tobias Kröner wies allerdings darauf hin, dass sich Reste des stechenden Geruchs

noch einige Tage in der Umgebung halten könnten. Dies sei aber unbedenklich. Verletzt wurde niemand.

Nichts ging mehr bei DHL

 

Der Gefahrguteinsatz hatte auch Folgen für den Paketdienstleister DHL. Er betreibt in dem

Gewerbegebiet in Ottendorf-Okrilla ein großes Verteilzentrum. Die Beschäftigten mussten die Hallen

verlassen, sämtliche Fahrzeuge wurden zu einem Ausweichparkplatz geleitet. Da über Stunden keine

An- und Auslieferung möglich waren, könnten einige Pakete später beim Empfänger ankommen als

üblich.

Quelle: MDR/stt

                                    Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst stehen auf einer Straße.

 

                                    Auf einem Handy zeigt eine Warn-App eine amtliche Gefahrenmeldung für Ottendorf-Okrilla an.

 

                                    Feuerwehrmänner stehen vor und in einem Dekontaminations-Container vor dem Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden.


Einsatz vom 13.02.2019

UnfallÖlgefahr am Stausee Bautzen gebannt

 

Nach dem Ölunfall am Mittwochnachmittag in Quatitz rückte die Berufsfeuerwehr Bautzen am Donnerstagmittag erneut aus. Die Kameraden haben mit dem Rettungsboot von der Wasserseite aus die Ölsperre kontrolliert. Danach wurde weiteres Ölbindemittel auf den Stausee aufgebracht. Unterdessen hat eine Spezialfirma den Bach des Regenzulaufes abgepumpt und damit verhindert, dass weiteres Öl in den Stausee gelangen kann. Die weitere Entwicklung wird überwacht. 

Ölsperre bleibt bis nächsten Dienstag liegen

 

Am Mittwoch waren bis zu 1.000 Liter Heizöl aus einem Lkw ausgelaufen, als es umgepumpt werden

sollte. Laut Stadtverwaltung Bautzen war beim Umpumpen ein Schlauch geplatzt. Das Heizöl drang in

das Erdreich ein und floss über die Regenwasserkanalisation auch in den nahen Stausee. Feuerwehr

und Katastrophenschutz brachten eine 120 Meter lange Ölsperre auf dem See aus. Das Öl im Zulauf

konnte zunächst gebunden und abgepumpt werden. Nach der Kontrolle der Ölsperre am Donnerstag

wurde weiteres Bindemittel aufgebracht. Das sei als vorsorgliche Maßnahme passiert, teilte die Stadt

am Donnerstag mit. Die bisherigen Maßnahmen, zu denen auch ein Erdaushub gehörten, hätten ihre

Wirkungen gezeigt. Die Ölsperre bleibt bis kommenden Dienstag liegen.

Hoyer bedauert den Vorfall und verspricht Aufklärung

Die Firma Hoyer, der der Tankwagen gehört, bedauerte am Donnerstag den Vorfall. "Wir setzen alles

daran, die Ursachen zu ermitteln", erklärte das Unternehmen auf Anfrage von MDR SACHSEN. Im

Moment könne es aber noch keine Angaben machen. Das Unternehmen sicherte zu, nach Abschluss

der Ermittlungen Stellung zu nehmen. "Schließlich sind auch wir mit unserer großen Tankwagen-Flotte

hochinteressiert daran, möglichst alle Vorkehrungen zu treffen, um Zwischenfälle wie diesen

auszuschließen", heißt es weiter.

 

Quellle: MDR/sth

 

 

                              Fuerwehren und Tanklastzug

 

                              Stausee Bautzen
 
                              Ã–lunfall am Stausee in Bautzen

 

Einsatz vom 20.05.2018


Montag, 21.05.2018

Schwerer Unfall auf der Autobahn

Am Sonntag kam ein Dacia bei Ottendorf von der A 4 ab. Eine junge Mutter und ihr kleiner Sohn erlitten Verletzungen.

 

 

Am Sonntagvormittag kam ein Dacia von der  A 4 ab.
Am Sonntagvormittag kam ein Dacia von der A 4 ab.

© Roland Halkasch

Ottendorf-Okrilla. Bei einem Unfall am Sonntagvormittag auf der A 4 bei Ottendorf sind eine junge Frau und ihr kleiner Sohn verletzt worden. Die 29-Jährige war kurz nach 9 Uhr mit ihrem Dacia in Richtung Görlitz unterwegs. Aus bisher ungeklärter Ursache kam das Auto nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach den Wildzaun und blieb auf der rechten Fahrzeugseite an einem Baum liegen. Die eingeklemmte Frau wurde durch Kräfte der Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug befreit. Neben ihr befand sich ihr neun Monate alter Sohn im Auto. Beide wurden mit einem Rettungswagen in ein Dresdener Klinikum eingeliefert, teilte die Polizei mit.

Der Notarzt wurde mit einem Rettungshubschrauber an den Unfallort gebracht. Dieser landete auf dem Parkplatz Eichelberg. Am Dacia entstand Totalschaden. Er wurde von einem Abschleppdienst geborgen. Im Zuge der Unfallaufnahme war die Autobahn für eine Stunde voll gesperrt. (szo)

 

Quelle: https://www.sz-online.de/nachrichten/schwerer-unfall-auf-der-autobahn-3939093.html (05.06.2018)


2.500 Quadratmeter: Waldbrand in Ottendorf-Okrilla

 

 

In einem Waldstück bei Ottendorf-Okrilla sind am Sonntagmittag rund 2.500 Quadratmeter Waldboden in Brand geraten. Um kurz nach 13 Uhr wurde deshalb die Feuerwehr alarmiert. Als die Kräfte dann am Waldstück unweit der Kiesgrube eintrafen, drang bereits dichter Qualm aus dem Dickicht. Durch den Wind angefacht hatte sich der Brand bereits tief in den Wald hineingefressen. Sofort wurden weitere Tanklöschfahrzeuge nachgefordert und ein Löschangriff mit mehreren Rohren eingeleitet. Die Wasserversorgung dafür wurde mit einer langen Wegstrecke sichergestellt. Da die Situation zu Beginn des Einsatzes recht unklar war und die örtlichen Gegebenheiten eine ausführliche Lageerkundung erschwerten, wurde von der Einsatzleitung der Einsatz einer zivilen Drohne in Betracht gezogen. Dies war möglich, da ein vor Ort befindlicher Pressevertreter seine Videodrohne zur Verfügung stellte. So konnte man die Lage aus der Luft erkunden und den Radius des Brandes eingrenzen. Letztendlich dämmte man das Feuer ein und konnte ein weiteres Ausbreiten verhindern. Rund 2.500 Quadratmeter Waldboden fielen den Flammen dennoch zum Opfer. Auch wenn die warmen Temperaturen den Kameraden zu schaffen machten wurde niemand verletzt. Die Brandursache ist noch unklar. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Ottendorf-Okrilla, Hermsdorf, Grünberg, Medingen, Lomnitz, Laußnitz, Radeberg, Königsbrück, Dobra, sowie der diensthabendeKreisbrandmeister und die Polizei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: http://www.blaulicht-paparazzo.de/2-500-quadratmeter-waldbrand-in-ottendorf-okrilla/ 


Einsatz vom 04.05.2018

 


Einsatz vom 20.04.2018

 


Gefahrgutübung 24.03.2018

        

 


Einsatz vom 10.03.2018 Großdittmannsdorf

 


Gefahrgutübung Taubenheim/Spree am 21.10.2017

http://www.lausitznews.de/pressebericht_19261.html  


Einsatz bei Regen und Gewitter am 22.06.2017

im Amseltal in Medingen

       


  

Großeinsatz für die Feuerwehr! Recycling-Firma brennt

Gestern zogen plötzlich fette Rauchschwaden über Ottendorf-Okrilla! Im Gewerbegebiet tobte ein heftiger Brand
In einer Recycling-Firma in Ottendorf-Okrilla brach am Sonntagabend ein Feuer aus.
In einer Recycling-Firma in Ottendorf-Okrilla brach am Sonntagabend ein Feuer aus.

Ottendorf-Okrilla - Großalarm am Sonntagabend im Gewerbegebiet! Dicke Rauchschwaden quollen aus der Lagerhalle eines Entsorgungsbetriebes. Schon bei den Anfahrt war der Feuerwehr klar: Sie braucht Verstärkung!

Denn der Brand breitete sich rasend schnell aus: Auf dem Gelände wurden schließlich Unmengen an brennbarem Material gelagert. Auch erinnerten sich die älteren Kameraden noch ungut an das fatale Feuer vor fast elf Jahren. Tagelang waren sie damals an genau diesem Ort im Einsatz gewesen.

Dieses Mal ging es jedoch glimpflich aus. Die Feuerwehren aus Ottendorf-Okrilla, Seifersdorf, Medingen, Hermsdorf, Grünberg und Lomnitz konnten den Brand relativ schnell unter Kontrolle bringen. Ein größerer Schaden konnte somit vermieden werden.

Innerhalb von 45 Minuten hatten sie das Feuer mit vereinten Kräften gelöscht.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an.

 
 
 
Mit vereinten Kräften war der Brand innerhalb von 45 Minuten gelöscht.
Mit vereinten Kräften war der Brand innerhalb von 45 Minuten gelöscht.

Fotos: Rico Löb

Quelle: https://www.tag24.de/nachrichten/ottendorf-okrilla-brand-recycling-firma-feuer-rauch-feuerwehr-grund-ausbruch-lagerhalle-261109 (07.06.17)

Bildquelle: http://www.blaulicht-paparazzo.de/brand-in-ottendorfer-recycling-betrieb/ (07.06.17)